(Den Artikel hab ich heute schon auf Jeriko.de geposted, also nix kopiert :)
Oft genug frage ich mich ob hinter den oft verstört wirkenden Bildern, genau so verstörte Individuen lauern. Bei Carolin Gutt kann ich aus eigener Erfahrung, entstanden durch sehr ausschweifende und wirre Gespräche, sagen: Durchaus.
Allerdings wäre verstört sicher der falsche Ausdruck, um die Seele der jungen Deutschen Fotografin zu umschreiben. Und selbst wenn ich damit das Risiko eingehe verliebt zu wirken, will ich sagen das es vielmehr eine süße verwirrtheit, oder Naivität ist, die sie auch in ihren Bildern fast schon “aus dem Ärmel zu zaubern” scheint.
Besonders die Fotografien welche bei Stundenlangen Zugfahrten entstanden sind laden zum träumen ein und lassen, wie auch alle anderen Arbeiten, einen riesigen Interpretationsspielraum.
Mehr von ihr gibt es auf ihrem Deviantart Account.
Wer allerdings richtig tief in seine künstlerische Arbeit schauen möchte sollte sich mal dieses Stück awesomeness ansehen. NSFW!!! Aber unglaublich toll!
This video below contains some explicit cartoon scenes, flashing lights and is FOR OVER 18’s ONLY.
Directed by Eric Wareheim (Tim & Eric) in association with Warp Records and Warp Films. Music by Flying Lotus. Co Directed/ Animation by Devin Flynn. Co Directed/ Edited by Eric Fensler. More info at dancefloordale.com
Robert Babicz hat ein neues Album am start. Erscheinungsdatum im August 2009.
Was ich aber eigentlich Posten wollte, wärend die ganze Welt über das googleOS berichtet, ist ein Video/Sound mitschnitt seines Live Sets aus Rotterdam.
Macht schicke Klamotten mit Stickerein statt Aufdrucken!
Sehr kreative Sachen, fast schon Street-art-ig, immer modebewusst und nicht zu aufdringlich!
Ich würde mal spontan behaupten KEIN anderes Musikmedium ist sagenumwobener als das berühmte schwarze Gold.
Die Vinyl-Schallplatte.
Sammler sagen, es ist der Sound und die Haptik die diese schwarzen Scheibchen so unvergleichbar genial machen.
Und dem kann ich nur zustimmen.
Auch wenn ich auf Partys nur mit MacBook, Ableton Live, einem Midi-Keyboard und etwas mehr als 350 kleinen Soundfiles auftauche, so kann ich doch klipp und klar sagen das es wenn es ums DJing geht Vinyl ein paar unschlagbare Vorteile hat.
Der Sound ist zum einen Tatsächlich wärmer… das liegt, meiner meinung nach, an den physikalischen Gegebenheiten die der Analoge Tonträger mit sich bringt. Dazu kommt auch noch das warme rauschen und Knistern das einem unterschwellig im Club ein angenehmes zusatzgefühl gibt.
Kein Wunder das Softwarefirmen unmengen von Gelds in die Entwicklung von Vintage VSTi’s und anderer analog-emulierender Programme stecken.
Doch auch wenn ich mich beim DJing mit den CDs sehr wohl fühle hoffe ich doch bald auf meine ersten 2 Turntables und freue mich über jede neue schwarze oder bunte 12inch die den Weg in mein Regal findet.
Wem dieses Gefühlsgedudel allerdings immer noch nicht weiter geholfen hat zu verstehen worum es geht, der sollte sich UNBEDING einmal den Blog von Eilon Paz anschauen. DUSTandGROOVES
Der gute Mann interviewt und knipst “Digger” (also vinyl-ausgräber/sammler), und das auf hohem niveau.
Vor allem die Fotos haben es mir angetan.
Zu jedem interviewtem DJ gibts außerdem einen schnieken kleinen Player mit Musik, ausgewählt vom Interviewten Persönlich.
Und, zum verständnis noch ein kleiner ausschnitt aus dem Film “Scratch”.
Interview mit dem “King of digging” DJ SHADOW.
Ich bin ja bekanntlich für jeden Dreck im Netz zu begeistern und wenn der dann auch noch gut gemacht ist und Spaß macht dann ist das sicher auch ein grund meiner verehrten Leserschaft davon zu erzählen.
Heute handelt es sich um das Egomanie-tool DailyBooth.
Das Konzept ist einfach:
Mach ein Foto von dir und stell es ins Netz.
Diese grimassen/grinsebilder werden dann elegant in einem Feed dargestellt und automatisch wird, auf wunsch auch Twitter über deine Selbstsucht informiert.
Was mich besonders überraschte war die schiere einfachheit der Seite und die hohe funktionalität.
Nach dem Klick auf “Snap a picture” fragt eine Flash-anwendung nach den Zugriffsrechten für eine eventuell angeschlossene Webcam und nach einem Weiteren Klick ist bereits alles vorbei.
Automatisch kann man über die Page auch ein YouTube Video, welches die bilder stop-motion-mäßig aneinanderreiht, oder andere spielerein erstellen.
Ich würde meinen, eine hübsche spielerei. Mich findet ihr unter dem Usernamen “jfassbinder”.
Das Viva und Mtv und selbst iTunes keine realistischen charts liefern können ist ja gemeinhin bekannt.
Die klassischen musikcharts bieten nunmal keinen Objektiven Blick auf das was wirklich am meisten gehört wird.
Doch endlich scheint auch damit schluss zu sein.
WeAreHunted.com liefert als erste mir bekannte site die Charts die die Tatsächliche Relevanz eines Musikstückes wiederspiegeln, denn
Das Portal durchforstet Blogs, Social Networks, Foren, Twitter und P2P-Börsen nach Gesprächen über Musik und Musikmacher. Die Häufigkeit der Erwähnungen wird miteinander verglichen und daraus dann eine Chart-Liste erstellt. Das Ergebnis kann sich sehen und hören lassen